Malaysia: WEITER DROHENDE INHAFTIERUNG

Die Menschenrechtsverteidigerin Maria Chin Abdullah war am 18. November festgenommen worden, weil sie eine Demonstration für freie und faire Wahlen organisiert hatte. Sie wurde am 28. November freigelassen, doch ihr droht nach wie vor eine Anklage wegen der friedlichen Wahrnehmung ihrer Rechte auf Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit.

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16 Tage gegen Gewalt an Frauen: Flüchtlingsfrauen – immer in Gefahr

16daysofactivism5Sie fliehen vor Krieg, Verfolgung und Gewalt. Auf der Flucht droht ihnen neuerlich Gewalt durch Schlepper, männliche Flüchtlinge und Sicherheitskräfte in den Lagern. Flüchtlingsfrauen im Libanon, in Libyen, Mexiko und Griechenland erzählten Amnesty ihre Geschichten.

Amnesty macht heuer im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen auf geschlechtsspezifische Gewalt gegen Flüchtlingsfrauen aufmerksam.

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Jesidische Frauen nach IS-Terror in Flüchtlingslagern erneut bedroht

Im griechischen Lager Nea Kavala. © Amnesty International / Richard Burton
Im griechischen Lager Nea Kavala. © Amnesty International / Richard Burton

Der Horror, den jesidische Frauen und Mädchen während ihrer Gefangenschaft erleiden mussten, hat fast alle schwer traumatisiert. Geflüchtete Frauen sehen sich in den griechischen Flüchtlingslagern erneuter Gewalt ausgesetzt. Jesidische Frauen nach IS-Terror in Flüchtlingslagern erneut bedroht weiterlesen

Iran: KONSTRUIERTE ANKLAGEN

Gegen die iranische Menschenrechtsverteidigerin Mansoureh Behkish wurden konstruierte Anklagen erhoben, weil sie friedlich das Recht auf Wahrheit und Gerechtigkeit verteidigt hat. Hintergrund waren die Massentötungen politischer Gefangener in den 1980er-Jahren, bei denen sie einige Geschwister und ihren Schwager verlor. Bei einer Inhaftierung wäre sie als gewaltlose politische Gefangene zu betrachten.

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Ägypten: VIER FREILASSUNGEN! EINE AKTIVISTIN WEITER IN HAFT

Vier Aktivisten, deren zweijährige Haftstrafen am 27. Januar von einem Kairoer Berufungsgericht bestätigt worden waren, sind am 18. November im Zuge einer Präsidialamnestie freigelassen worden. Gamila Seryel-Dain fiel nicht unter die Amnestie und befindet sich nach wie vor in einem Frauengefängnis.

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Türkei: HUNDERTE NGOS GESCHLOSSEN

Kurdischer Junge in der Altstadt von Diyarbakır im Südosten der Türkei: © Sertac Kayar / Reuters
Kurdischer Junge in der Altstadt von Diyarbakır im Südosten der Türkei: © Sertac Kayar / Reuters

375 eingetragene Vereine und NGOs sind infolge des am 22. November ergangenen Regierungserlasses Nr. 677 nun auf Dauer geschlossen und ihre Vermögenswerte beschlagnahmt worden. NGOs, die am 11. November für drei Monate ihre Arbeit einstellen mussten, zählen zu den jetzt geschlossenen Organisationen. Die Schließungen entbehren selbst unter den herrschenden Notstandsgesetzen jeglicher rechtlichen Grundlage.

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Malaysia: AKTIVISTIN IN EINZELHAFT

Bersih 4.0-Demo am 30. August 2015 in Kuala Lumpur: © Charles Pertwee/Getty Images
Bersih 4.0-Demo am 30. August 2015 in Kuala Lumpur: © Charles Pertwee/Getty Images

Die Menschenrechtsverteidigerin Maria Chin Abdullah ist am 18. November festgenommen worden, weil sie eine Demonstration für freie und faire Wahlen organisiert hatte. Die gewaltlose politische Gefangene befindet sich in Einzelhaft und könnte bis zu 28 Tage ohne Anklage, ohne Zugang zu einem Gericht und unter sehr schlechten Haftbedingungen festgehalten werden.

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Iran: Suizid angekündigt

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Nazanin Zaghari-Ratcliffe / Ai Weiwei W4R 2016 portraits

Nazanin Zaghari-Ratcliffe, britisch-iranische Mitarbeiterin einer gemeinnützigen Stiftung, hat ihrem Ehemann aus dem Gefängnis einen Brief geschrieben, in dem sie erklärte, dass sie sich umbringen wolle. Am 13. November war sie kurzzeitig in den Hungerstreik getreten. Die gewaltlose politische Gefangene ist im September zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Amnesty International sorgt sich um ihre körperliche und psychische Gesundheit.

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Argentinien: Weiter willkürlich in Haft

Milagro Sala, ehrenamtliche Sprecherin der Organisation Tupac Amaru, befindet sich seit dem 16. Januar 2016 willkürlich in Haft. Die argentinische Regierung muss sie umgehend freilassen, wie es die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen in einer Entscheidung vom 27. Oktober angeordnet hat.

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Thailand: DROHENDE LANGE HAFTSTRAFE

Der Menschenrechtsanwältin Sirikan Charoensiri (auch als „June“ bekannt) droht gemeinsam mit 14 friedlichen Studierenden, die sie im Juni 2015 rechtlich vertreten hatte, ein unfaires Verfahren vor einem Militärgericht. Sie ist unter anderem wegen „Staatsgefährdung“ angeklagt. Bei einem Schuldspruch würden ihr bis zu 15 Jahre Haft drohen. Thailand: DROHENDE LANGE HAFTSTRAFE weiterlesen