Appellfälle
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Eine halbe Million afghanische Binnenvertriebene leben in provisorischen Behausungen und Slums unter katastrophalen Bedingungen. Frauen sind ganz besonders schlimm betroffen. Die afghanischen Behörden ignorieren nicht nur das Problem, sondern verhindern sogar, dass internationale Hilfe greifen kann.
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Die iranische Menschenrechtlerin Mansoureh Behkish ist zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Sie will Rechtsmittel einlegen. Sollte sie die Haft antreten müssen, würde Amnesty International sie als Gewissensgefangene betrachten.
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Zainab Al-Khawaja, eine Aktivistin aus Bahrain, wurde am 21. April festgenommen, weil sie gegen die Inhaftierung ihres Vaters protestiert hatte. Ihr Vater befindet sich bereits seit mehr als zwei Monaten im Hungerstreik.
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Frauen kämpfen an vorderster Front im Widerstand gegen Zwangsräumungen, gegen die Zerstörung von Häusern und das Niederwalzen von Wäldern. Sie trifft es am härtesten, wenn ihre Anstrengungen scheitern.
Länder
Ägypten: Frauenrechte schützen!
Während Ägypten um seine Zukunft kämpft, laufen Frauen Gefahr, einmal mehr im Stich gelassen zu werden. Obwohl sie bei den Protesten eine wichtige Rolle spielten, werden sie nun von der Gestaltung eines neuen Ägyptens weitgehend ausgeschlossen und an den Rand der Gesellschaft gedrängt!
Themen
Naher Osten: Frauen kämpfen für den politischen Wandel
Good News
Mexiko: Gerechtigkeit für Inés Fernández
Am 6. März 2012 erkannte der mexikanische Staat in einem öffentlichen Akt in der Gemeinde Ayutla de los Libres die Verantwortung für die Menschenrechtsverletzungen im Fall Inés Fernández an. (weiterlesen…)
Kuba: Aktivistinnen freigelassen
Am 20. Januar 2012 wurden die Menschenrechtsverteidigerin Ivonne Malleza Galano und ihr Ehemann Ignacio Martínez Montejo aus der Haft entlassen. Auch Isabel Haydee Álvarez, die gegen die Festnahme des Ehepaars protestiert hatte, wurde freigelassen. (weiterlesen…)
